Im Rahmen der fortlaufenden Reparaturarbeiten mussten auch die Schienen entfernt werden. Werden die endlos verschweißten Schienen durch eine Unterspülung oder, wie im vorliegenden Fall, durch die Entgleisung eines Zuges verformt, entsteht eine unberechenbare mechanische Spannung in den Schienen. Aufgrund der extremen Spannung im Metall wäre das Trennen der Gleise, wie es sonst üblich ist, mit einem Brennschneidgerät oder Trennschleifer für die Arbeiter zu gefährlich.
Für solche und andere komplizierte Einsatzlagen bietet das THW mit seinen speziell für solche Einsätze ausgebildeten Sprengberechtigten effiziente Lösungen. Um 11:30 Uhr erfolgte die Sprengung. Die Schneidladungen trennten die unter Spannung stehenden Schienen wie berechnet. An den umfangreichen Arbeiten zur Vorbereitung, Absicherung und Durchführung der Sprengung waren Einsatzkräfte der THW-Ortsverbände Braunschweig, Hannover/Langenhagen, Hildesheim und Elze beteiligt.