Vermisstensuche am See – Alarmübung für das THW Hannover/Langenhagen

19:54 Uhr  der Pieper unterbricht die Ausbildung der Fachgruppe Beleuchtung. Die Einsatzmeldung „Einsatz Fgr Beleuchtung *Wedemark *Bissendorf *Seegelände *Vermisstensuche“ auf dem Pieper, sorgte für einen etwas anderen Verlauf des Dienstabends.

Noch auf der Anfahrt bekam Gruppenführer Lars Förster die Information, dass es sich bei der vermissten Person vermutlich um eine suizidgefährdete Person handelt,  und forderte zur Unterstützung eine Bergungsgruppe nach. Während ein erstes Such-Team mit Taschenlampen und  Scheinwerfern das Seeufer absuchte, bauten die Spezialisten der Fachgruppe Beleuchtung zunächst den Lichtmast und Scheinwerfer auf, um das Seeufer großflächig auszuleuchten. Olaf Sadowski Gruppenführer der nachgeforderten Bergungsgruppe übernahm unmittelbar nach der Ankunft in Absprache mit Gruppenführer Lars Förster die Personensuche.

Bei Minustemperaturen wurde mit einer Suchkette der See umrundet, Ufer, Böschung aber auch Bäume abgesucht. Leider kam die Hilfe zu spät. Die auffinde Situation lies einen Suizid vermuten. Sie war absichtlich so gewählt, und diente einem weiteren Ausbildungsziel. Wie verhalte ich mich als Einsatzkraft in einer solchen Situation ohne z.B. die für die Arbeit der Polizei notwendigen Spuren zu zerstören.  Aufgrund der auffinde Situation wurde auch auf das Angebot und die Arbeit der Einsatznachsorge-Teams (ENT) hingewiesen.

Nach Rückbau und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft war der Dienst gegen 00:00 Uhr beendet.

Fotos Pierre Graser