Reservehelfer

Bis zum Ende der Verpflichtungszeit haben die THW-Helfer und Helferinnen eine umfangreiche Ausbildung genossen. Auch im Beruf haben sie sich gewiss weiterentwickelt, und mit all dem Wissen sind sie zu äußerst wertvollen Könnern im Ortsverband geworden.

Weil aber inzwischen noch andere Dinge im Leben wichtig geworden sind, ist die Freizeit knapper bemessen, und der Wegfall der Dienstpflicht wird zur Erleichterung. Der THW-Ortsverband, der solche Helferinnen und Helfer aber weggehen lässt, spielt mit seinem Kapital, denn er lebt von den Erfahrenen und besonders Motivierten.

Der Status Reservehelferin/Reservehelfer ermöglicht einen Kompromiss, der beiden Seiten dient: Das THW erwartet von den Reservehelferinnen und -helfern ohne Zwang nur einen Bruchteil der jährlichen Dienststunden. Nur wenn es fachlich knifflig wird, sollen sie ran, oder wenn die Aktiven sich im Einsatz bereits rund um die Uhr abwechseln.

Damit auch mit Reservehelferinnen und -helfern die Hilfe mit dem Zahnrad wie ein Uhrwerk lauft, gebören sie weiter zu ihren eingespielten Gruppen, so dass der Zusammenhalt weiter besteht.

Im THW kommt den Reservehelferinnen und -helfern eine starke Bedeutung zu. Erstrangig sollen in der Helferreserve das Wissen und die Erfahrung der THWler erhalten bleiben, die sich nicht mehr in vollem Umfang am aktiven Dienst beteiligen können.

Im Idealfall bleiben die Reservehelferinnen und -helfer direkt ihren bisherigen (Teil-) Einheiten zugeordnet, um den persönlichen Kontakt zu der eingespielten Mannschaft zu behalten. Die Reservehelferinnen und -helfer verfügen meist über hohe berufliche Quallfikation und haben eine umfangreiche THW-Ausbildung erhalten. sie sind und bleiben damit wertvolle Spezialisten in ihrer Einheit.

Letzte Änderung: 05.10.2009