Klimawandel, eine Herausforderung für den Katastrophenschutz?

Berlin, 08.05.2019. Ist der Klimawandel eine Herausforderung für den Katastrophenschutz? Diese Frage war das zentrale Thema der diesjährigen „Blaulichtkonferenz“ der SPD-Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag zu der Vertreter aller Hilfsorganisationen eingeladen waren.

Starkregen überfluten Häuser und Straßen, Hagel vernichtet Ernten, Schneemassen schneiden ganze Dörfer von der Außenwelt ab und langanhaltende Hitze- und Dürreperioden wie gerade im letzten Jahr werden zu Herausforderungen für uns alle. Waren solche Ereignisse in der Vergangenheit die Ausnahme, steigen Anzahl und Ausmaß dieser Wetterphänomene auffallend an? Hat sich die Arbeit der Einsatzkräfte durch den Klimawandel bereits jetzt verändert, worauf müssen sie sich in Zukunft einstellen? Diese und andere spannende Fragen diskutierten Politiker und geladene Gäste mit Vertretern der Hilfsorganisationen.

Sehr eindrucksvoll schilderte Marie-Luise Beck, Geschäftsführerin des Deutsches Klima-Konsortium DKK in ihrem Vortrag mit dem Titel „Krisenverstärker Klimawandel“ welche Herausforderungen vor uns allen stehen.

„Wie verändern wir unsere Arbeit im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz mit Blick auf mögliche Klimakrisen“.

Dieser Frage gingen

  • Marie-Luise Beck, Geschäftsführerin DKK
  • Albrecht Broemme, Präsident THW
  • Dr. Miriam Haritz, BBK
  • Dr. Marcus Kreutz, stellv. Bundesgeschäftsführer ASB
  • Ute Vogt, Vizepräsidentin DLRG
  • Hartmut Ziebs, Präsident DFV

bei einer von Susanne Mittag (SPD) moderierten spannenden Podiumsdiskussion am Nachmittag nach.

Aus unserem Ortsverband hatten Sven Quintel, Lennart Meyer, Andreas Steinmeier und Pierre Graser Gelegenheit an der Veranstaltung teilzunehmen.