Großeinsatz am internationalen Tag der Ersten Hilfe

Langenhagen 08.09.2018. Ein Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen, davon eine eingeklemmt, ein Atemschutzunfall und eine Familientragödie hielten die Retter des THW Hannover/Langenhagen in Atem. Zum Glück waren alle Unglücksfälle nur eingespielte Übungslagen um zu prüfen was die THWler von dem am Vormittag gelernten umsetzten konnten. Die realitätsnah geschminkten Verletztendarsteller verlangten den Kräften am Nachmittag einiges ab. In den realitätsnahen Szenarien wurde die Wundversorgung, die Versorgung und Immobilisation von Knochenbrüchen, Techniken zur Rettung, Bergung und der Transport verletzter Personen aber auch die Führung der Retter an den verschiedenen Einsatzstellen praktisch geprüft.

Die theoretischen Grundlagen zu Themen wie der Herz-Lungen-Wiederbelebung,  das Erkennen eines Herzinfarktes oder eines möglichen Schlaganfalls, die obligatorische stabile Seitenlage, die Wundversorgung aber auch die erweiterten Erste Hilfe Maßnahmen z.B. bei größeren Unglücksfällen standen neben vielen anderen Themen am Vormittag auf dem Lehrplan. Für die spannende und umfangreiche Ausbildung möchten wir uns bei Nora und Lars von der Johanniter Akademie bedanken.

Neben der Ausbildung an den vielfältigen technischen Geräten gehört natürlich auch die Erste Hilfe fest zu der Ausbildung eines THW-Helfers.  Damit die Handgriffe im Notfall, unter Stress und Zeitdruck auch richtig sitzen, müssen die Maßnahmen regelmäßig trainiert und wiederholt werden. So stand dieser Samstagdienst am „Tag der internationalen Ersten Hilfe“ ganz im Thema der Ersten Hilfe.

Text und Fotos Pierre Graser