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Sarstedt. Wie man ansprechende Fotos erstellt und Einsätze in Bildern dokumentiert erfuhren am vergangenen Samstag die Teilnehmenden des Workshops „Fotografieren im THW“. Praxisnah ging es vor allem um die Fragen der Motivgestaltung unter praktischer Anleitung von vier fachlich versierten Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit.

Der erstmals stattfindende Workshop lockte in den Ortsverband Sarstedt, dessen Helferinnen und Helfer sich bei ihrem normalen Ausbildungsdienst als Fotomodelle zur Verfügung stellten. Während es auf der einen Seite um den richtigen Aufbau und Umgang mit dem Einsatzgerüstsystem ging, waren die Teilnehmenden des Workshops mit dem richtigen Einsatz der Kamera, Umgang mit der Kameratechnik und dem einfangen der „richtigen Bilder“ beschäftigt.

Von der Qual der Wahl

In Kleingruppen unter der Anleitung der erfahrenen Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit Michael Schott, Philip Ziemek und Pierre Graser sowie der freien Fotografin Swaantje Hehmann wurden praxisnah die gestellten Aufgaben bewältigt: So mussten Porträtfotos, Aktionsbilder und Gruppenbilder abgegeben werden – allerdings pro Person nur ein Bild pro Aufgabe. Eine kleine Herausforderung wurde zudem die Teamaufgabe, gemeinsam ein eigenes Thema zu wählen und dazu „Schmuckbilder“ für künftige Präsentationen zu gestalten.

Nach der Praxis ging es weiter mit der Auswertung, bei der der Fokus auf der Auswahl der richtigen Bilder gelegt wurde. Insgesamt wurden von den 14 Teilnehmenden etwa 1.000 Aufnahmen in vier Stunden gemacht, da fiel die Auswahl der Bilder schwer. Auch wurde deutlich gemacht, welche Bedeutung einer Bildunterschrift zukommt und wie wichtig diese für die richtige Deutung von Bildern ist.