Hilfe für die Helfer

Der erste Dienst des Jahres galt ganz dem Schutz der Helferinnen und Helfer.

Die Einsatzkräfte des THW sind durch ihre Ausbildung und Übungen auf außergewöhnliche Herausforderungen wie Unfälle und Katastrophen vorbereitet und können mit Stress und Aufregung umgehen. Nach Einsätzen mit besonderen psychischen Belastungen sollen die Einsatznachsorge-Teams (ENT) den Einsatzkräften helfen, diese Belastungen besser zu verarbeiten.

Welche Ereignisse als besonders belastend empfunden werden, ist individuell sehr verschieden. Wie aber erkenne ich sie, welche Indikatoren gibt es? An wen wende ich mich? Diese und viele andere Fragen beantworteten Andrea Plotschke (OV Sarstedt) und Ralf Bloß (OV Bremen-Nord) in einem spannenden Vortrag. Die Ausbildung der THW ENT-Teams orientiert sich am internationalen Standard des Critical Incident Stress Management (CISM).

Die Arbeit im ENT-Team ist übrigens wie auch die der rund 80.000 THW Einsatzkräfte ehrenamtlich. 

Weitere Infos gibt es hier: https://www.thw.de/SharedDocs/Einheiten/DE/Inland/ENT.html

Schutz der THWler, das bedeutet aber nicht nur Einsatznachsorge. Selbstverständlich gehören dazu auch vorbeugende Ausbildungen. Auf dem Dienstplan standen an diesem Tag daher auch die Themen allgemeine Arbeitssicherheit die Zugführer Tilman Kastner präsentierte und die jährliche Belehrung der Kraftfahrer. Die Handhabung und der Transport von Gefahrgut, das Thema Brandschutz und Hygiene werden beim nächsten Dienst im Februar vertieft.

PG